Etwas anderes ist eine Wanderung in das Herz des Wienerwaldes; von Liesing weg kann man die Route faktisch eine kleine Ewigkeit lang reisen, zu Fuß oder mit dem Rad, aber das weiß man noch nicht.
Vom Bahnhof Liesing aus ...

... gehts unter dem Aquädukt der Hochquellenwasserleitung hindurch ...

... die Liesing entlang ...

... bis zur Perchtoldsdorfer Heide. Am Ende der Perchtolsdorfer Berggasse ist im Übrigen ein Parkplatz, falls man einmal mit dem Auto anreisen sollte.
Es geht also die Perchtoldsdorfer Heide entlang; und zwar einen sichtlich weniger begangenen Weg und nach einigen schmalen Weglein durchs Dickicht ist man schließlich oben.

Das Gedicht von Robert Frost fällt dem Wanderer wieder ein, unpassenderweise, weil der Herbst ist noch weit entfernt. Angeblich, reflektiert man trotzdem, gab der Dichter später erkärend an, dass er es bereut hätte, diesen anderen Weg gegangen zu sein. Papperlapapp; selbst freut man sich des eingeschlagenen Weges und marschiert also weiter.

Es geht durch den Wald gegen Westen ...

... man blickt zurück und wieder vor, marschiert am Teufelsstein vorbei, kommt zu Wegweisern, welche zum ersten Mal mögliche Entfernungen erahnen lassen.

Noch weiter geht es Richtung Westen, die Sonne wandert mit und man landet auf der Via Sacra, oder, genauer gesagt, auf einem Abschnitt von ihr.

Letztlich verlässt der Reisende die Anhöhe auf der Sulzer Höhe noch vor Erreichen des Senders ...

... kommt an einer verborgenen Wasserleitung vorbei, welche vis a vis der Kirche an einer Hausfassade dem Wiederbefüllen der Wasserflasche gereicht und marschiert so lange weiter ...

... bis er den Postbus zurück nach Liesing besteigt.

